ASMARA – DEKEMHARE – MASSAUA. Dekolonisierte Kolonialarchitektur 07.-15.11.2026

In der eritreischen Hauptstadt Asmara und in der Hafenstadt Massaua entstand unter der italienischen Kolonialherrschaft 1890 und 1941 ein bis heute auf einzigartige Weise erhaltener und von der lokalen Bevölkerung längst angeeigneter architektonischer Mikrokosmos von hoher Qualität.


Der afrikanische Kleinstaat Eritrea am Roten Meer stand Jahrhunderte unter ägyptischer, osmanischer, italienischer und britischer Kolonialherrschaft. Seit 1993 ist Eritrea auch von seinem Nachbarn Äthiopien unabhängig und verfolgt einen politisch eher eigenwilligen Weg. Wir besuchen im November ein verschlossenes und dennoch höchst gastfreundliches Land.
Lokale Fachpersonen zeigen uns persönlich nicht nur die architektonischen und städtebaulichen Hauptwerke der italienischen Kolonialzeit, sondern ermöglichen uns auch einen Blick auf weniger bekannte Bauten und auf die Frage, wie dieses «unfreiwillige» Erbe heute genutzt wird.
Zwei Nächte verbringen wir in der Hafenstadt Massaua am Roten Meer, in der ein so mildes Klima herrscht, dass wir sogar einen Badeausflug unternehmen werden. Unser Kollege Aleksandr Plaksiev hat diese Reise persönlich rekognosziert und begleitet uns.

Highlights:
Stadtbild und Architekturdenkmäler des UNESCO-Welterbes Asmara
Kleinstadt Dekemhare
Überland von Asmara nach Massaua
Hafenstadt Massaua
Dahlak Archipel
Schorcheln im Roten Meer
Keren – zweitgrösste Stadt Eritreas
Besuche verschiedener Dörfer
Begegnungen mit einheimischen
Fachleuten
Historisches Hotel Albergo Italia
Lokale Kulinarik

ALLES WEITERE IN UNSEREM FLYER

GENT – ANTWERPEN – OOSTENDE, Flämisches Panorama (ausgebucht)

Zwischen der belgischen Hauptstadt Brüssel und der Nordseeküste liegt Flandern, im Mittelalter eine der reichsten und urbansten Regionen Europas. Noch heute faszinieren Städte wie Antwerpen und Gent mit ihren prächtigen historischen Zentren, während aus den ehemaligen Hafenarealen interessante Labore für Transformationsprozesse geworden sind. Nur an den weiten Stränden der rauen Nordsee scheint die Zeit
manchmal stillzustehen.
Begleitet von fachkundigen Einheimischen reisen wir durch Flandern und entdecken nebst den kulturhistorischen Highlights Gent und Antwerpen auch die weitläufige Küste mit ihrem Hauptort Oostende. Die aus dem Mittelalter stammenden Stadtkerne von Gent und Antwerpen gehören zu den eindrücklichsten Zeugnissen einer ebenso weit zurückreichenden wie hoch entwickelten europäischen Baukultur. Diese widerspiegelt sich auch heute noch in der zeitgenössischen Architektur Belgiens von beachtlicher Qualität. Mit dem Aufkommen von stets grösseren Frachtschiffen verloren die alten, zentrumsnahen Hafenareale beider Städte zusehends ihre Bedeutung. Heute sehen wir, wie sich diese Gebiete rasant in vielfältige Wohn-, Dienstleistungs- und Erholungszonen verwandeln. Die Küstenstadt Oostende wurde im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte nach noch heute umstrittenen, modernistischen Idealen und machte aus der Stadt einen Badeort für die Massen und ein frühes Touristenresort.

Alles weitere in unserem FLYER!

Angebote für private Gruppen

Möchten Sie Ihrer Firma, Ihrem Verein oder Freundeskreis ein unvergessliches und fachlich inspirierendes Reiseerlebnis ermöglichen? Für Gruppen von 10 bis 30 Personen bieten wir in Zusammenarbeit mit unseren lokalen Fachleuten an verschiedenen Destinationen massgeschneiderte Programme zu attraktiven Konditionen an. Einen ersten Eindruck über die Möglichkeiten vermittelt Ihnen unser neuer Gruppenflyer. Kontaktieren Sie uns für einen unverbindlichen Besprechungstermin!