GENT – ANTWERPEN – OOSTENDE, Flämisches Panorama (AUSGEBUCHT, WARTELISTE!)

Zwischen der belgischen Hauptstadt Brüssel und der Nordseeküste liegt Flandern, im Mittelalter eine der reichsten und urbansten Regionen Europas. Noch heute faszinieren Städte wie Antwerpen und Gent mit ihren prächtigen historischen Zentren, während aus den ehemaligen Hafenarealen interessante Labore für Transformationsprozesse geworden sind. Nur an den weiten Stränden der rauen Nordsee scheint die Zeit
manchmal stillzustehen.
Begleitet von fachkundigen Einheimischen reisen wir durch Flandern und entdecken nebst den kulturhistorischen Highlights Gent und Antwerpen auch die weitläufige Küste mit ihrem Hauptort Oostende. Die aus dem Mittelalter stammenden Stadtkerne von Gent und Antwerpen gehören zu den eindrücklichsten Zeugnissen einer ebenso weit zurückreichenden wie hoch entwickelten europäischen Baukultur. Diese widerspiegelt sich auch heute noch in der zeitgenössischen Architektur Belgiens von beachtlicher Qualität. Mit dem Aufkommen von stets grösseren Frachtschiffen verloren die alten, zentrumsnahen Hafenareale beider Städte zusehends ihre Bedeutung. Heute sehen wir, wie sich diese Gebiete rasant in vielfältige Wohn-, Dienstleistungs- und Erholungszonen verwandeln. Die Küstenstadt Oostende wurde im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte nach noch heute umstrittenen, modernistischen Idealen und machte aus der Stadt einen Badeort für die Massen und ein frühes Touristenresort.

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AOSTA – CERVINIA – IVREA, Avantgarde jenseits der Alpen (AUSGEBUCHT, WARTELISTE!)

Auf den Spuren von avantgardistischer Ferienarchitektur und Industriekultur der Nachkriegszeit führt unsere Frühlingsreise in ein wenig bekannte Ecke Norditaliens.


Südlich des Grossen Sankt Bernhard erstreckt sich das Aostatal bis hinunter in die Poebene. Diese nach wie vor prosperierende Landschaft erlebte zur Zeit der Industrialisierung nach dem Zweiten Weltkrieg nicht nur einen wirtschaftlichen, sondern auch einen kulturellen Aufschwung. Visionäre Unternehmer wie der Schreibmaschinenfabrikant Adriano Olivetti und mutige Architekturschaffende wie Tarpino, Figini e Pollini, Gardella, Fiocchi, Cappai, Mainardis, Nizzoli und Gabetti e Isola errichteten eine Vielzahl ikonischer Bauten, die noch heute Aufsehen erregen.
Erster Zwischenhalt ist das zweisprachige Aosta, dessen Siedlungsgeschichte sich bis in das 3. Jahrtausend v.Chr. zurückverfolgen lässt. Entsprechend vielfältig sind die baulichen Spuren entlang des Zeitenlaufs. Für die erste Übernachtung steuern wir das in einem Seitental, direkt südlich des Matterhorns gelegene, Breuil- Cervinia an. Dort stehen einige einzigartigen, bis heute kaum bekannten Hotelbauten der 1950er und 1960er Jahre.
Als Höhepunkt erwartet uns die Industriestadt Ivrea. Adriano Olivetti war nicht nur Patron der Firma Olivetti, sondern auch Bürgermeister der Stadt. Er träumte von einem neuen Ort des sozialen Zusammenlebens. In Ivrea gelang es ihm, viele seiner Ideen umsetzen zu lassen. Auch wenn die Firma Olivetti heute nicht mehr existiert, bleibt Ivrea faszinierend.

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ALGIER, Sehnsuchtsort und Projektionsfläche (AUSGEBUCHT, WARTELISTE!)

Architekturreise 02. – 08. April 2026

Ein Spaziergang durch die mittelalterliche Casbah, dem ältesten Teil von Algier, mit ihren Handwerksstätten und Ateliers, wird allein schon zur unvergesslichen Entdeckungsreise.


Man erkennt schnell, warum gerade hier, direkt an der Mittelmeerküste, eine so faszinierende Stadt entstehen musste. Auf einem der vielen Hügel dieser Stadt werden wir im geschichtsträchtigen Hotel Saint George logieren, wo 1943 die anglo-amerikanische Konferenz der Alliierten zur Invasion in Südfrankreich und Italien abgehalten wurde. Durch verschiedene Quartiere, kleine Gassen und beeindruckende Boulevards aus der Kolonialzeit wird unser Weg zu einigen Höhepunkten der Stadtgeschichte führen.

Wir besuchen nicht nur Fernand Pouillons Cité du Bonheur, Cité de la Promesse Tenue und Climat de France, sondern auch weitere ikonische Bauten aus den 1950er und 60er Jahren. Die Schönheit der Anfang April in sattem Grün erscheinenden Küstenlandschaft haben offenbar schon die Römer entdeckt, deren Spuren uns zu einem Abstecher nach Cherchell und Tipasa verleiten. Auch Albert Camus empfiehlt uns in diese Gegend, wenn er schreibt: «Im Frühling wird Tipasa von den Göttern bewohnt». Auf dem Weg zurück in die Hauptstadt begegnen wir in Sidi Fredj einem weiteren, umfassenden Entwicklungsprojekt von Pouillon vor malerischer Hafenkulisse.


Highlights:
– Die Casbah von Algier
– Bauten von Fernand Pouillon
– Zeugen der Nachkriegsmoderne
– Neubauten der Schweizer Botschaft
– Architekturfakultät von Niemeyer
– Einzigartige römische Siedlungen
– Begegnungen und Diskussionen mit algerischen Architekturschaffenden
– Legendäres Hotel Saint George
– Kulinarische Genüsse

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Angebote für private Gruppen

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